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Zukunftsforscher: Müssen uns vom Gedanken des privaten Autos verabschieden
Wenn es nach der Prognose eines Zukunftsforschers geht, wird das Privatauto bald überflüssig werden. Künftig werde die Fortbewegung in Form von “kollektiver Mobilität” stattfinden, die Bevölkerung müsse sich vom “Gedanken des Autos in Privatbesitz verabschieden”.
Der Trendforscher Eike Wenzel, Leiter des Instituts für Trend- und Zukunftsforschung in Heidelberg, glaubt an ein baldiges Ende des Autos, wie wir es bisher kennen. “Es kann nicht darum gehen, bisherige Autos eins zu eins durch batteriegetriebene zu ersetzen”. Vielmehr solle die Zahl der Fortbewegungsmittel generell reduziert werden und es bald autonome Roboterautos geben, die Passagiere an Schlüsselpunkte abholen und wieder absetzen.
Wohnraum soll zurückerobert werden
Das Auto sei die einzige CO2-Quelle, “wo es nicht gelungen ist, den Ausstoß zu minimieren”. Man müsse nun den Platz für Wohnraum zurückerobern und die Anzahl der Fahrzeuge auf den Straßen deutlich reduzieren. “Es muss weniger Autos in Privatbesitz geben”, wird er in der “Welt” zitiert.
"Kollektive Mobilität" ist Zukunft
Bald solle es statt der Fortbewegung im eigenen Auto eine “kollektive Mobilität” geben. Der Nahverkehr soll kein “Lückenbüßer fürs Auto” mehr sein – vielmehr die einzige Möglichkeit. Denkbar wären sogar Seilbahnen: “Wir müssen mentale Sperren beseitigen und neue Strukturen schaffen, um Lebensraum für die Menschen zurückgewinnen. (..) Wenn autonome Fahrzeuge Teil des öffentlichen Nahverkehrs sind, dann braucht es keine Parkplätze mehr, und auch die Parkhäuser können abgerissen werden”
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