An der französischen Westküste vor der Insel Île de Ré sind 17 Delfine gestrandet. Bei der Jagd nach Fischen seien die Delfine von der Ebbe überrascht worden und hätten keinen Rückweg mehr ins Meer gefunden, teilte die Inselverwaltung am Dienstagabend mit. Naturwächtern, Helfern einer Beobachtungsstelle und Austernfischern sei es gemeinsam gelungen, die meisten Delfine wieder in tieferes Wasser zu lotsen.

Drei von ihnen hätten nicht gerettet werden können, wobei nur zwei verendete Delfine gefunden wurden. Insgesamt hätten sich rund 30 Delfine in dem Gebiet aufgehalten.

Strandungen von Menschen mitverursacht

Weltweit kommt es immer wieder zu Strandungen von Walen und Delfinen. Die Ursachen sind oftmals vom Menschen mitverursacht, so führen Beifang, Kollisionen mit Schiffen, Lärm, Giftstoffe und Plastikmüll führen dazu, dass tote, verletzte oder geschwächte Wale und Delfine stranden. Dabei gibt es unterschiedlicher Formen, wie es zu der Desorientierung kommt : einzeln oder in Gruppen. Massenstrandungen sind typisch für jene Arten, die einem Leittier folgen und deren Gruppen durch enge soziale Bindungen organisiert sind. (APA/Red.)