Mit einem Sieg im abschließenden Gruppenspiel am Dienstag (18.00 Uhr/live ServusTV) gegen die Niederländer würden die Österreicher als einer der beiden Topteams der Gruppe D fix aufsteigen. Bei einer Niederlage stehen die Chancen immer noch sehr gut, führt das ÖFB-Team nach zwei Runden doch die Rangliste der besten Gruppendritten an.

Die vier besten von sechs Gruppendritten schaffen es ins Achtelfinale. Seit Einführung dieses Modus mit der EM 2016 in Frankreich reichten drei Punkte und eine Tordifferenz von -1 als Gruppendritter stets zum Weiterkommen.

Österreich hält nach dem 0:1 gegen Frankreich und dem 3:1-Sieg gegen Polen bei drei Punkten und +1 und könnte sich damit wohl auch eine knappe Niederlage gegen “Oranje” leisten, um aufzusteigen. Dann könnte allerdings das große Rechnen beginnen, zumal drei Gruppen erst danach fertiggespielt werden.

Allerdings besteht auch schon am Montag, vor dem letzten Gruppenspiel, die Möglichkeit, den Aufstieg zu fixieren. Dafür benötigt es am heutigen Sonntag ein Unentschieden zwischen den Schotten und Ungarn. Zudem dürfen weder Kroatien noch Albanien ihre dritte Begegnung gewinnen. Die Kroaten treffen dabei auf Italien, die Albaner bekommen es mit Spanien zu tun.

Rätselraten um die Startaufstellung

Zwei Tage vor dem Clash gegen die Niederlande herrscht noch Rätselraten um die Startaufstellung der ÖFB-Auswahl. Teamchef Ralf Rangnick nahm nach dem Frankreich-Match für das Polen-Spiel drei Umstellungen vor, und auch diesmal werden Änderungen erwartet. Sollte das Team bereits fix im Achtelfinale stehen, könnte der Teamchef den ein oder anderen Starter für die K.O.-Phase schonen.

Als Anwärter auf einen Platz in der Anfangself gelten Alexander Prass und Romano Schmid. Beide wurden in den bisherigen Partien eingewechselt und empfahlen sich dabei durchaus für weitere Einsätze.