“Ich will nur, dass das jetzt ruhig abläuft, dass wir eine einvernehmliche Lösung finden”, meinte jetzt der frühere FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (53) während einer Box-Gala im Hotel Intercontinental zum eXXpress. Er befürchtet, dass die bekannte Anwältin seiner Noch-Gattin hier “Öl ins Feuer gießen” würde – um die Scheidungssache noch spektakulärer wirken zu lassen. Es gebe auch die im Scheidungs-Dokument erwähnten “Eheverfehlungen” nicht, behauptet der Ex-Vizekanzler.

Die Nationalratsabgeordnete Philippa Strache sieht das ganz anders. Sie will zwar ebenfalls eine ruhige und einvernehmliche Scheidung, aber laut ihrer Anwältin Kristina Venturini hätte es sehr wohl “Eheverfehlungen” gegeben. Und die Scheidungsanwältin schreibt auch: „Die Sehnsucht der Klägerin nach Geborgenheit, Vertrauen, Verständnis und Liebe wurde vom Beklagten in keiner Weise erwidert. Durch die dargelegten schweren Eheverfehlungen hat der Beklagte die Ehe aus seinem alleinigen Verschulden so unheilbar zerrüttet, dass die Wiederherstellung einer Lebensgemeinschaft nicht erwartet werden kann.“

Heinz-Christian Strache (53) und Philippa Strache (34), das Paar hat einen gemeinsamen Sohn.

Geht auch um Unterhaltsforderungen

Und so könnte es jetzt bei dieser Scheidungs-Sache weitergehen: Philippa Strache überlegt, bereits in den nächsten Wochen aus dem gemeinsamen Haus in Klosterneuburg auszuziehen, auch Heinz-Christian Strache will weiterhin die Trennung und sei damit einverstanden.

Am 9. November soll es dann zur einvernehmlichen Scheidung vor dem Bezirksgericht in Klosterneuburg kommen. Bei diesem Termin geht’s um viel: Erstens um das Sorgerecht für den noch kleinen Sohn des Paares und zweitens auch um Unterhalts-Forderungen – auch wenn Strache stets betont, dass er beinahe mittellos sei.

Beide Noch-Ehepartner befürchten, dass die nächsten sieben Wochen nicht so ruhig ablaufen könnten, wie sie sich das wünschen – es soll gewisse, bisher noch geheime Fakten geben, deren Veröffentlichung diese Trennung noch in eine Schlammschlacht verwandeln könnten.

Bestreitet vorgeworfene "Eheverfehlungen": Ex-Vizekanzler HC Strache