Der 54-jährige Tormanntrainer meinte in einem Gespräch mit der ungarischen Zeitung „Magyarski Nemzet“, dass er nicht verstehe, was seinen Landsmann Gulacsi dazu bewogen habe, sich für „Homosexuelle, Transvestiten und Menschen sonstiger geschlechtlicher Identität“ einzusetzen. Torwart Peter Gulacsi von Red Bull Leipzig unterstützt einen Verein, der sich für Homo-Ehe einsetzt.

Entschuldigung ändert nichts an Entscheidung

Petry äußerte sich auch migrationskritisch: „Wenn du die Migration nicht gut findest, denn schrecklich viele Kriminelle haben Europa überlaufen, – dann werfen sie (die Liberalen) dir sofort vor, dass du ein Rassist bist. (…) Ich verstehe gar nicht, wie Europa moralisch so tief sinken konnte, wie jetzt. (…) Europa ist ein christlicher Kontinent, ich sehe den moralischen Niedergang nicht gerne, der den Kontinent niederfegt.”

Petry verteidigte sich in einem Statement noch: “Ich möchte betonen, dass ich weder homophob noch fremdenfeindlich bin. Meine Aussage zur Einwanderungspolitik bedaure ich sehr und möchte all die Menschen, die bei uns Zuflucht suchen und die ich damit beleidigt habe, um Entschuldigung bitten.”

Dieses Statement von Petry, der seine Linie als konservativ beschreibt, änderte aber nichts an der Entscheidung von Hertha BSC, sich von ihm zu trennen.