
Meloni und Berlusconi: Nun reden sie wieder miteinander
Nach den Spannungen zwischen Italiens Wahlsiegerin Giorgia Meloni und Forza Italia-Chef Silvio Berlusconi bemühen sich die Spitzenpolitiker der Mitte-Rechts-Koalition, die Wogen zu glätten. Meloni und Berlusconi besprachenam Montagnachmittag in Rom die Regierungsbildung, die noch diese Woche erfolgen soll.

In einer Presseaussendung nach Ende des Treffens hieß es: “Meloni und Berlusconi setzen sich dafür ein, dass Italien so bald wie möglich eine starke, geschlossene und profilierte Regierung erhält, die sich sofort an die Arbeit macht, um die dringenden Probleme anzugehen”. Die beiden Politiker diskutierten die dringlichsten wirtschaftlichen Themen, beginnend mit der Energiekrise, einem Thema, das unter anderem im Mittelpunkt des bevorstehenden Europäischen Rates stehen wird.
Streit um Postenbesetzungen
Die Spannungen waren wegen Melonis Veto gegen Berlusconis Forderung ausgebrochen, seiner Vertrauten, Licia Ronzulli, ein Schlüsselressort in der neuen Regierung anzuvertrauen. Die Forza Italia hatte sich daraufhin geweigert, für den Kandidaten der Meloni-Partei Fratelli d’Italia (FdI – Brüder Italiens) für den Senatsvorsitz, Ignazio La Russa, zu stimmen, der jedoch auch dank einiger Senatoren aus den Reihen der Opposition gewählt wurde.
“Berlusconi sollte seine Leute für die Regierung mit dem gleichen Maßstab auswählen, der in seinen Unternehmen gilt: Nämlich die Besten unter allen auszuwählen”, meinte der Mitbegründer von Melonis Partei Fratelli d ́Italia Guido Crosetto.
Regierungsauftrag voraussichtlich am Donnerstag
In der Zwischenzeit feilt Wahlsiegerin Meloni, die voraussichtlich am Donnerstag den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten wird, an ihrer Ministerliste. Für den Posten des Wirtschaftsministers ist weiterhin die “Nummer zwei” der Lega, Giancarlo Giorgetti, im Gespräch. Anwärter für den Sessel des Ministers für den ökologischen Wandel ist der Ex-Chef des Industriellenverbands Confindustria, Antonio D’Amato. Forza Italia-Koordinator Antonio Tajani könnte das Außenministerium übernehmen.
Kommentare
In der gestrigen ZIB2 war wieder schön sichtbar, unser zwangsgebührenfinanzierter Grünfunk macht aktiv Politik. Der Verhör-Spezialist Wolf verhörte den ehemaligen EU-Chef Romano Prodi und zog dabei ununterbrochen über Frau Meloni her, noch bevor diese neue (nicht linke) Regierung im Amt ist. Unser Grünfunk ist immer an vorderster Front dabei, nicht linke Politiker und Menschen mit anti-kommunistischer Ideologie wo immer es geht zu denunzieren und zu kriminalisieren. Mittlerweile ist dieser unser Staatssender sogar so rotzfrech, dies auch gar nicht mehr zu verbergen. Sie fühlen sich sicher, die linken Küniglberger. Es wird jedoch Zeit dass man denen das Licht abdreht.
Meloni ist halt ein anderes Kaliber als diese wenig charismatische Liz Truss. Die hat ihre Männer im Griff.