Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, sagte ein Polizeisprecher. Sein 16-jähriger Sohn wurde schwer verletzt. Unterdessen ereigneten sich in Tirol im Laufe des Tages zahlreiche weitere Lawinenabgänge. In St. Anton (Bezirk Landeck) wurde am Nachmittag nach vier Verschütteten gesucht.

Bei dem Lawinenabgang in Nauders waren Vater und Sohn von einer Piste in den freien Skiraum gefahren. Dort wurden sie von einem großen Schneebrett mitgerissen. Der Notarzthubschrauber Robin 3 und die Bergrettung Nauders standen im Einsatz.

"Riesige Lawine"

In St. Anton ging laut Leitstelle Tirol eine “riesige Lawine” ab. Wie viele Personen sich tatsächlich in dem Hang befunden hatten, war noch unklar. Es wurde jedoch nach vier Wintersportlern gesucht. Ein Großeinsatz wurde jedenfalls ausgelöst: Vier Bergrettungen und drei Hubschrauber standen im Einsatz.

In Fulpmes (Bezirk Innsbruck-Land) wurde eine Person im freien Skiraum von einer Lawine erfasst. Sie dürfte nach ersten Informationen unverletzt geblieben sein. Eine weitere nicht verschüttete Person versuchte, sich aus dem Gefahrenbereich zu bringen, nachdem es für die Bergrettung zu gefährlich war, in den Bereich einzufahren. Auch hier waren zwei Hubschrauber an Ort und Stelle. In Alpbach im Bezirk Kufstein wiederum wurde eine Lawine durch eine sechsköpfige Gruppe ausgelöst, die in den freien Skiraum eingefahren war. Eine Person wurde verletzt und ins Spital geflogen, es wurde niemand verschüttet.