Heung-Min Son (33) wechselt in die USA zu Los Angeles FC. Damit geht seine Weltkarriere, die er in Deutschland beim Hamburger SV begann und dann lange Jahre in England für Tottenham weiterführte, in ruhigere Bahnen. Denn für Fussballprofis ist es nicht unüblich die letzten Jahre in vermeintlich schlechteren Fussballligen ausklingen zu lassen.

Eklat auf der Pressekonferenz

Auf der Pressekonferenz kam es dann schließlich zum Eklat: Die US-Amerikanische Politikerin Heather Hutt glaubte offenbar, dass weil Son nun in den amerikanischen Vereinsfussball wechselt, er auch für die Nationalmannschaft spielen müsse. Sie sagte zu Son: “No pressure, when the World Cup comes, we’re expecting a win here in Los Angeles for the USA.” Auf deutsch: „Kein Druck, wenn die Weltmeisterschaft kommt, erwarten wir hier in Los Angeles einen Sieg für die USA.“ Autsch!

Kommentare im Netz

Die hämischen Kommentare im Netz ließen natürlich nicht lange auf sich warten.

Ein User kommentiert: „Die Stadträtin von Los Angeles, Heather Hutt, glaubt, dass Son Heung-Min – ein Südkoreaner, der gerade bei LAFC unterschrieben hat – bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft für die Vereinigten Staaten spielen wird. Das ist es, womit wir hier in Los Angeles zu tun haben.“ Ein anderer schreibt bloß: „Sollen wir lachen oder weinen?“