Liegt Südkorea in den USA? Demokratische Politikerin blamiert sich
Vor wenigen Tagen gab der südkoreanische Fussball-Nationalspieler, Heung-Min Son, seinen Wechsel zum Los Angeles FC bekannt. Dass der Wechsel eines Weltstars ein mediales Echo auf sich ziehen würde, war abzusehen. Nicht jedoch das, was die demokratische Politikerin, Heather Hutt, ihn fragen würde.
Heung-Min Son (33) wechselt in die USA zu Los Angeles FC. Damit geht seine Weltkarriere, die er in Deutschland beim Hamburger SV begann und dann lange Jahre in England für Tottenham weiterführte, in ruhigere Bahnen. Denn für Fussballprofis ist es nicht unüblich die letzten Jahre in vermeintlich schlechteren Fussballligen ausklingen zu lassen.
Eklat auf der Pressekonferenz
Auf der Pressekonferenz kam es dann schließlich zum Eklat: Die US-Amerikanische Politikerin Heather Hutt glaubte offenbar, dass weil Son nun in den amerikanischen Vereinsfussball wechselt, er auch für die Nationalmannschaft spielen müsse. Sie sagte zu Son: “No pressure, when the World Cup comes, we’re expecting a win here in Los Angeles for the USA.” Auf deutsch: „Kein Druck, wenn die Weltmeisterschaft kommt, erwarten wir hier in Los Angeles einen Sieg für die USA.“ Autsch!
“No pressure… when the World Cup comes, we are expecting a win here in LA for the USA, we are here to support you to get that done”
— Tactical Manager (@ManagerTactical) August 6, 2025
Wait, does she think Son 🇰🇷 will play for the USMNT 🇺🇸? 😂😭😂 pic.twitter.com/wK2pFF7i2G
Kommentare im Netz
Die hämischen Kommentare im Netz ließen natürlich nicht lange auf sich warten.
Ein User kommentiert: „Die Stadträtin von Los Angeles, Heather Hutt, glaubt, dass Son Heung-Min – ein Südkoreaner, der gerade bei LAFC unterschrieben hat – bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft für die Vereinigten Staaten spielen wird. Das ist es, womit wir hier in Los Angeles zu tun haben.“ Ein anderer schreibt bloß: „Sollen wir lachen oder weinen?“
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