
Syrer stach in Fitnessstudio zu: "Wollte Feinde des Islams töten"
Umfangreich berichtete der eXXpress im April über einen Syrer, der in der deutschen Stadt Duisburg in einem Fitnessstudio und auf offener Straße Messerangriffe gegen Passanten verübte. Vor Gericht gibt der 27-jährige Islamist die Taten stolz zu. Er wollte damit die Forderung der Terror-Miliz IS erfüllen und „alle Feinde töten“.
Reue schwingt bei dem Geständnis keine mit, berichten Prozessbeobachter. Bei den Messerangriffen im April wurde ein Mann auf offener Straße getötet, vier Menschen wurden in einem Fitnessstudio verletzt. Für den Täter, einen Syrer, der 2016 als „Flüchtling“ nach Deutschland gekommen war, sei das Rache gewesen, für alle Verbrechen gegen Muslime weltweit. Dabei habe er so viele Menschen wie möglich töten wollen.
"Bis die ganze Erde zu einem Dschihad" wird
Der wegen Mordes und versuchten Mordes angeklagte Syrer gab außerdem zu, am 9. April bei Facebook einen IS-Artikel gepostet zu haben. Darin hieß es, dass der Islamische Staat bleiben werde und seine Soldaten die Kampffronten erweitern würden, „bis die ganze Erde zu einem einzigen Dschihad wird“, zitiert die Zeitung „Welt“ das abscheuliche Weltbild des Islamisten.
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