409 Mitarbeiter, Millionenkosten: So teuer ist Österreichs Super-Kabinett
Ein Jahr ist sie nun im Amt, die Dreier-Koalition aus ÖVP, SPÖ sowie Neos – und sie sorgt schon jetzt für Schlagzeilen. Mit 21 Mitgliedern – Kanzler, Vize, 12 Ministern und 7 Staatssekretären – hat das Regierungsformat einen neuen Superlativ erreicht: das größte und teuerste Kabinett in der Geschichte der Republik, wie die Heute berichtet.
Im vierten Quartal 2025 arbeiteten rekordverdächtige 409 Personen in den Regierungsbüros – inklusive Backoffice, Fahrer und Assistenten. Das sind fünf mehr als zuvor – und die monatlichen Personalkosten explodieren auf durchschnittlich 3,7 Millionen Euro, das sind um 550.000 Euro mehr als zuvor. Alleine die SP-Spitze, Vizekanzler Andreas Babler und Staatssekretärin Michaela Schmidt, verschlingt rund 211.300 Euro für Pressesprecher, Kommunikationsreferenten und eine eigene Kommunikationschefin.
15 Mitarbeiter für Schmidt
Während VP-Kanzler Christian Stocker das größte Kabinett sein Eigen nennt, gleichen Bablers Büros die Kanzlerressorts locker aus – inklusive der zusätzlichen 15 Mitarbeiter für Schmidt. Sozialministerin Korinna Schumann baute zudem auf, stellte eine Referentin und eine Social-Media-Kraft ein, während Familienministerin Claudia Bauer zwei Stellen einsparte.
Auch die Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger investiert in ihr siebenköpfiges Team, das monatlich 50.300 Euro kostet – inklusive des ehemaligen Klubdirektors Armin Hübner.
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