Die Regierung hat erneut angekündigt, Unternehmen durch eine Entbürokratisierung zu entlasten, um den Bürokratieaufwand zu verringern. Ein eigener Ministerrat soll noch in diesem Jahr Lösungen für die Unternehmen finden. Doch für viele Firmen kommt diese Hilfe bereits mehrere Jahre zu spät. „Toll, dann brauchen Unternehmen weniger Papierkram, um den Konkurs anzumelden“, spottet ein exxpress-Leser darüber.

Denn: Die Belastung durch bürokratische Hürden, die in den letzten Jahren stetig gewachsen sind, hat bereits zahlreiche Betriebe an den Rand der Existenz geführt. Der vermeintliche „Bürokratieabbau“ der Regierung kommt zu spät, wenn die Unternehmen aufgrund des hohen Verwaltungsaufwands bereits ihre Türen schließen mussten. Statt einer echten Entlastung erleben viele Unternehmer nur eine verzögerte Reaktion – und für die, die längst pleite sind, wird es leider zu keinem Fortschritt mehr führen.

„Bürokratie kostet mich Stunden über Stunden“

„Die Bürokratie kostet mich seit Jahren Stunden über Stunden – warum ist man da nicht schon viel früher draufgekommen?“, heißt es zudem auf X (vormals Twitter). „Besser spät als nie – aber im Endeffekt wird eh genau nichts passieren“, so ein weiterer User in den sozialen Medien.