Über 5.100 Firmenpleiten: FW-Burger wirft Regierung Tatenlosigkeit vor
Schon nach drei Quartalen 2025 verzeichnen die heimischen Gerichte 5.145 Unternehmensinsolvenzen – der höchste Stand seit vielen Jahren. Besonders Dienstleister, Handel und Bau geraten unter Druck. Die Freiheitliche Wirtschaft spricht von einem wirtschaftspolitischen Versagen der Regierung.
Österreich steuert auf einen traurigen Rekord zu: 5.145 Unternehmensinsolvenzen wurden nach Abschluss des dritten Quartals 2025 gezählt – ein Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders betroffen sind der Dienstleistungssektor, der Handel und die Bauwirtschaft. Für viele Betriebe ist die Mischung aus hoher Steuerlast, teuren Energiepreisen und schwacher Konjunktur nicht mehr tragbar.
Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) kritisiert, die Bundesregierung lasse Wirtschaft und Mittelstand in der Rezession zurück. Weder gebe es ein wirksames Steuer- und Entlastungspaket, noch einen klaren Energieplan oder eine Strategie zur Stärkung des Standorts. Stattdessen, so der Vorwurf, würden in den Kammern weiter Gehälter erhöht, Feste organisiert und Millionenrücklagen aufgebaut, während immer mehr Unternehmen ums Überleben kämpfen.
„Alarmsignal“
FW-Kärnten-Landesobmann KommR Günter Burger warnt: „Diese Zahlen sind ein Alarmsignal. Österreich braucht endlich ein Steuer- und Entlastungsprogramm für Betriebe, niedrigere Energiepreise und eine echte Standortstrategie. Die Wirtschaft braucht keine Funktionärsverwaltung, sondern Freiheit, Vertrauen und Zukunft.“
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