
Fußball-EM: UEFA ermittelt gegen englische Laser-Idioten
Die UEFA hat wegen mehrerer Vorkommnisse beim EM-Halbfinale zwischen England und Dänemark ein Disziplinarverfahren gegen den englischen Verband FA eingeleitet. Ermittelt werde wegen der Verwendung eines Laserpointers durch Zuschauer, wegen Störungen durch Fans während des Abspielens der dänischen Nationalhymne und wegen des Abbrennens von Feuerwerkskörpern.
Vor dem Elfmeter, den Englands Harry Kane im Nachschuss zum 2:1 verwandelte, wurde Dänemarks Torwart Kasper Schmeichel offenbar gestört.
Der TV-Kommentator Mark Pougatch des britischen Senders ITV verwies nach dem Spiel auf den Vorfall, der zunächst unbemerkt geblieben war. „Das ist völlig inakzeptabel und lächerlich“, schimpfte Pougatch, „wer auch immer das war, ist ein Idiot.“ Wer den Laserpointer benutzt hat, war zunächst nicht bekannt.
Die UEFA hat gegen den englischen Verband ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Grund sind die Pfiffe gegen die dänische Hymne, das Abrennen von Feuerwerkskörpern und Störung von Kaspar Schmeichel mit einem Laserpointer. #ENGDEN @DLFNachrichten pic.twitter.com/5WDtAr9PQr
— Deutschlandfunk Sport (@DLF_Sport) July 8, 2021
Zwischenfälle bei den Hymnen hatte es auch in vorherigen Spielen bereits gegeben. So waren vor dem Achtelfinale Englands gegen Deutschland (2:0) Pfiffe und Buhrufe während der Hymnen zu hören.
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