Von den Top-Zukunftssorgen betreffen die Hälfte die Finanzen. Besonders deutlich fällt die Teuerung bzw. der Anstieg der Lebenshaltungskosten mit 66 Prozent aus. Dahinter folgt mit 49 Prozent die Angst vor einer Inflation. Auch geringere Pensionszahlungen (42 Prozent) und eine Kürzung der staatlichen Gesundheitsleistungen (39 Prozent) sowie Steuererhöhungen (39 Prozent) befinden sich im Ranking unter den Top Ten. Drei weitere Themen betreffen die Umwelt mit Rang drei, sieben und acht: 47 Prozent sorgen sich um den Klimawandel, 41 Prozent um die Umweltverschmutzung und 39 Prozent um die Ressourcen-Verschwendung bzw. Knappheit. Auf Rang vier liegt mit 46 Prozent die Sorge um die Pandemie. Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichte Generali Zukunftsstudie von MindTake Research mit 2000 Befragten hervor.

Männer sind eher zufrieden als Frauen

Gegenüber der letzten Erhebung im Jahr 2016 fällt die größte Zunahme der Sorgen bei der Teuerung mit sechs Prozentpunkten auf, gefolgt von der Sorge um den Klimawandel, Naturkatastrophen und Cyberkriminalität mit einer Zunahme von jeweils fünf. Im Vergleich zu 2016 haben die Bereiche Terror und Krieg mit einer Reduktion um 20 bzw. 17 Prozentpunkte am deutlichsten verloren und finden sich 2021 nicht mehr im Top-Ten-Ranking der Zukunftssorgen.

77 Prozent sind derzeit mit der aktuellen Lebenssituation zufrieden – nach 85 Prozent im Jahr 2016. Die Zufriedenheit unter den Männern liegt dabei mit 79 Prozent höher als unter den Frauen mit 75 Prozent. Nach Altersgruppen ist die Zufriedenheit der 60- bis 69-Jährigen mit 82 Prozent am höchsten und jene der 40- bis 49-Jährigen mit 73 Prozent am niedrigsten. Die junge Generation (15 bis 29 Jahre) liegt mit 77 Prozent im Mittelfeld.

Familie bedeutet Glück für die Menschen

Zu den persönlichen Glücksmomenten, die den Alltag bestimmen, zählen mit 75 Prozent die Familie (plus acht Prozentpunkte), mit 60 Prozent Freunde (plus drei Prozentpunkte) sowie die Natur mit 56 Prozent (ebenfalls plus drei Prozentpunkte). Damit verdrängte die Natur als Freuden- und Glücksbringer im Alltag die Freizeitaktivitäten nach einem deutlichen Rückgang um 16 Prozentpunkte vom dritten Platz (41 Prozent). (APA/red)