Das ganze Thema sei nur von einem Kleinformat “aufgeblasen” worden, sein Scheidungs-Anwalt sei mit einer Anfrage “überrascht” worden, er selbst hätte das “nie und nimmer” an die Öffentlichkeit gebracht: So erklärt sich jetzt der frühere FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (53) zum  Opfer in der bizarren Scheidungs-Causa, in der plötzlich eine Zweitfrau sowie ein bisher unbekanntes zweites Kind des Ex-Vizekanzlers aufgetaucht sind (der eXXpress berichtete).

Während gut informierte Bekannte Straches berichten, dass der Ex-Politiker monatelang seiner Noch-Ehefrau Philippa (34) verschwiegen haben könnte, dass er nach einem Vaterschaftstest bereits Gewissheit über sein zweites Kind hatte, will der frühere Vizekanzler jetzt alles ganz anders sehen: Das Kind sei zwar einmal sechs, dann wieder sieben Jahre alt, aber auf alle Fälle sei es mit der bisher geheim gehaltenen Zweitfrau noch vor der Hochzeit (7. Oktober 2016) mit Philippa gezeugt worden. Damit will Heinz-Christian Strache vor Gericht erreichen, dass diese Untreue nicht als Eheverfehlung gewertet wird.

Schwer gekränkt: Noch-Ehefrau Philippa Strache (34)

Noch mehr Gerichtstermine?

Anstatt sich vor dem jetzt neu festgesetzten Scheidungstermin am 30. November bei seiner Noch-Ehefrau für den gestandenen Betrug und für das vermutlich monatelange Verschweigen der bereits ihm bekannten Vaterschaft zu entschuldigen, will Heinz-Christian Strache nun anders handeln: Er sieht sich ungerecht behandelt, weil nun diese – für eine Partnerschaft nicht ganz unerheblichen – Details seines Doppellebens aufgeflogen sind, und will klagen. Dazu nannte er auch schon einen Anwalt, der auch das TV-Starlet Katia Wagner in einem Prozess gegen ein Medienhaus vertritt.

Und Strache verweist bei allen weiteren Anfragen – etwa, ob denn diese Zweitbeziehung tatsächlich schon wieder eineinhalb Jahre heimlich neben seiner Ehe mit Philippa ein wiederbelebt worden sei – auf seinen Anwalt. Er selbst wolle nichts mehr dazu sagen, zumindest nicht bis zum 30. November.

Dem Ex-FPÖ-Chef drohen jetzt auch massive Unterhaltsforderungen, meinen Anwälte: So müsste HC Strache nach einer Scheidung den Unterhalt für seinen jetzt erst drei Jahren alten Sohn mitfinanzieren, aber auch eine mögliche Unterhaltsforderung von bis zu sieben Jahren für sein bisher geheimes zweites Kind stemmen – der Ehepartner von Straches Geliebter hätte laut Juristen vermutlich Anspruch auf diese Zahlungen.