Der Name des neuen Supersportwagens ist kein Zufall. Audi erinnert mit dem Nuvolari an den legendären italienischen Rennfahrer Tazio Nuvolari, der in den 1920er- und 1930er-Jahren zahlreiche prestigeträchtige Rennen gewann und bis heute als eine der größten Persönlichkeiten der Motorsportgeschichte gilt.
Bereits 2003 hatte Audi auf dem Genfer Autosalon mit der Studie „Nuvolari quattro“ an den Ausnahmefahrer erinnert. Mehr als zwei Jahrzehnte später kehrt der traditionsreiche Name nun auf einem Serienfahrzeug zurück.
Die Premiere erfolgte kurz vor dem Großen Preis von Monaco 2026 – einer Bühne, die kaum besser zu einem Fahrzeug mit solch sportlichem Anspruch passen könnte.
Der stärkste Audi aller Zeiten
Unter der Karosserie arbeitet ein High-Performance-Hybridantrieb, der auf einem 4,0-Liter-V8-Biturbo-Motor basiert. Unterstützt wird das Aggregat von gleich drei Elektromotoren, wodurch eine kombinierte Leistung von 1.001 PS erreicht wird. Damit gehört der Nuvolari zu den leistungsstärksten Serienfahrzeugen, die Audi jemals gebaut hat.
Lamborghini-Technik unter dem Audi-Kleid
Dass der neue Supersportwagen technisch auf höchstem Niveau unterwegs ist, kommt nicht überraschend. Audi nutzt dabei Komponenten aus dem Konzernregal.
Entwicklungsvorstand Rouven Mohr bestätigte gegenüber Auto Motor und Sport, dass die technische Basis vom Lamborghini Temerario stammt. Die enge Verwandtschaft zeigt sich nicht nur unter der Karosserie, sondern auch in den Proportionen des Fahrzeugs.
Durch den Mittelmotoraufbau und die flache Silhouette erinnert der Nuvolari optisch stärker an einen italienischen Supersportwagen als an bisherige Audi-Modelle. Auf den ersten Blick könnte das Fahrzeug problemlos für einen Lamborghini gehalten werden.
Besonders brisant: der Audi Nuvolari wird nur in begrenzter Stückzahl produziert. Die Marke positioniert das Modell bewusst als exklusiven Technologieträger und Sammlerfahrzeug.

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