Damit endet die Geschichte des Unternehmens in dritter Generation – nur knapp vor dem 100-jährigen Bestehen des Unternehmens. Die Gärtnerei existiert bereits seit 1929 in Salzburg.
Grundstück bereits verkauft
Das Ende der Gärtnerei zeichnete sich schon länger ab. Bereits vor zweieinhalb Jahren wurde das rund 5.500 Quadratmeter große Grundstück an eine Salzburger Investorengruppe verkauft.
Die ursprünglichen Pläne sahen noch vor, dass die Gärtnerei in verkleinerter Form erhalten bleiben sollte. Doch diese Idee wird nun nicht umgesetzt.
Moderne Markthalle statt Glashäuser
Anstelle der historischen Gewächshäuser soll künftig ein mehrstöckiger Neubau entstehen. Geplant sind unter anderem eine Markthalle, Büroflächen sowie eine Tiefgarage.
Das Projekt soll als modernes Stadt-Grätzel mit Delikatessenangeboten und neuen Geschäftsflächen entwickelt werden. Die charakteristischen Glashäuser werden dafür im September abgerissen.
Familiengeschichte reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück
Die Wurzeln der Familie Doll reichen deutlich weiter zurück als der Salzburger Standort. Bereits 1883 legte der Urgroßvater der Familie in Wien erste Gärten an.
1919 wurde das Unternehmen offiziell gegründet. 1958 übernahmen Irmgard und Franz Doll die Geschäfte, bevor später Jörg Doll das Unternehmen 1997 von seinen Eltern weiterführte.
Die Familientradition lebt in Wien weiter
Ganz verschwindet der Name Doll allerdings nicht. Wie Jörg Doll erklärte, werde sein Neffe die Familientradition in Wien fortführen – dort, wo die Geschichte des Unternehmens ursprünglich begann.

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