Während zahlreiche Industriebetriebe in Europa Investitionen zurückfahren, setzt der burgenländische Fensterhersteller Katzbeck ein deutliches Zeichen der Expansion.
Großinvestition als Bekenntnis zum Südburgenland
In den vergangenen Monaten wurde am Unternehmenssitz in Rudersdorf kräftig gebaut. Herzstück der Erweiterung ist eine neue Produktionshalle, die das Werk deutlich vergrößert und die Grundlage für weiteres Wachstum schaffen soll.
Die Investition in Höhe von rund 16 Millionen Euro sei bewusst am bestehenden Standort erfolgt. Die Unternehmensführung spricht von einem klaren Bekenntnis zum Südburgenland und zur regionalen Produktion. Unterstützung erhielt das Projekt sowohl vom Land Burgenland als auch von der Europäischen Union.
Für Geschäftsführerin Daniela Katzbeck steht die Standorttreue außer Frage. Bereits vor mehr als 75 Jahren gründete ihr Großvater am selben Ort eine Tischlerei. Aus dem kleinen Handwerksbetrieb entwickelte sich über die Jahrzehnte einer der bekanntesten österreichischen Spezialisten für Fenster und Türen.
Familienbetrieb auf Wachstumskurs
Heute beschäftigt Katzbeck insgesamt rund 250 Mitarbeiter und betreibt 14 Schauräume in ganz Österreich. Ein weiterer Standort entsteht derzeit in Wiener Neustadt und soll die Präsenz des Unternehmens zusätzlich stärken.
Neue Fertigungshalle erweitert das Angebot
Bisher konzentrierte sich Katzbeck vor allem auf die Produktion von Holz- und Holz-Aluminium-Fenstern. Mit der neuen, rund 5.000 Quadratmeter großen Halle erschließt das Unternehmen nun ein weiteres Marktsegment.
Künftig werden in Rudersdorf auch Kunststoff- sowie Kunststoff-Aluminium-Fenster gefertigt. Die Erweiterung des Portfolios folgt einem veränderten Kundenverhalten. Immer mehr Bauherren kombinieren unterschiedliche Fenstersysteme innerhalb eines Gebäudes und wählen die Materialien je nach Nutzung des jeweiligen Raumes.

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