Der Lobau-Tunnel sorgt seit Jahren für politische Debatten. Während Gegner das Milliardenprojekt kritisch sehen, hält die ASFINAG am Bau fest. Im exxpress-Studio spricht Vorstandsvorsitzender Hartwig Hufnagl über den aktuellen Stand des Vorhabens und die Bedeutung der S1-Nordumfahrung für die Ostregion.

„Der Lobau-Tunnel ist ein notwendiges Mittel, um die Mobilität auch für die Zukunft garantieren und gewährleisten zu können“, betont Hufnagl. Aus Sicht der ASFINAG soll der Lückenschluss des Wiener Außenrings nicht nur die stark belastete Südosttangente entlasten, sondern auch Anrainergemeinden vom Durchzugsverkehr befreien.

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Der erste Abschnitt der S1 wird bereits gebaut, die Verkehrsfreigabe ist für 2032 vorgesehen. Für den eigentlichen Tunnelabschnitt werden Entscheidungen in den laufenden Verfahren erst gegen Ende des Jahrzehnts erwartet. Der Vollausbau könnte bis 2040 abgeschlossen sein.

Hufnagl verweist zudem auf das starke Bevölkerungswachstum im Norden und Osten Wiens sowie auf die wirtschaftliche Bedeutung der Region. Mit der Fertigstellung rechnet die ASFINAG mit einer deutlichen Verkehrsentlastung und besseren Anbindungen für Pendler und Unternehmen.