Wie Oe24 berichtete, wurde die Stornogebühr im Economy-Flex-Tarif für Europa-Flüge massiv erhöht: Statt bisher 70 Euro werden nun 150 Euro fällig. Betroffen sind neben Lufthansa auch Austrian Airlines, Brussels Airlines, Discover und Swiss.
Umbuchungen bleiben zwar weiterhin kostenlos, doch wer seine Reise komplett absagen will, muss nun deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Auch CHIP berichtete, dass damit selbst innerhalb Europas die vermeintlich „flexiblen“ Tickets erheblich an Attraktivität verlieren – gerade weil der Flex-Tarif ohnehin zu den teuersten Buchungsklassen zählt.
Bis zu 1.500 Euro auf der Langstrecke
Noch drastischer fallen die Änderungen auf bestimmten Langstrecken aus. Laut Meilenoptimieren können bei Stornierungen künftig bis zu 1.500 Euro einbehalten werden – je nach Reiseklasse.
Konkret bedeutet das:
– Economy: rund 400 Euro
– Premium Economy: etwa 700 Euro
– Business Class: bis zu 1.000 Euro
– First Class: bis zu 1.500 Euro
Besonders betroffen sind Verbindungen nach Asien-Pazifik, Südafrika, Mauritius und die Seychellen.
Flex-Tarif verliert seinen größten Vorteil
Der Flex-Tarif wurde bisher vor allem wegen eines entscheidenden Vorteils gebucht: der Möglichkeit, Flüge nicht nur kostenlos umzubuchen, sondern auch vollständig zu stornieren.
Genau dieser Vorteil wird nun eingeschränkt. Kostenlos umbuchbar bedeutet künftig eben nicht mehr automatisch kostenlos stornierbar.
Vor allem Geschäftsreisende betroffen
Die Änderungen treffen vor allem jene, die auf kurzfristige Planänderungen angewiesen sind – etwa Geschäftsreisende oder Urlauber mit unsicherem Zeitplan.
Der Flex-Tarif bleibt zwar weiterhin eine Option für flexible Terminplanung. Wer jedoch nicht sicher ist, ob er die Reise überhaupt antreten wird, muss die neuen Stornokosten künftig fix einkalkulieren.

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