Seit in der Garage keine Barzahlung mehr möglich ist, reißt die Kritik nicht ab. In den sozialen Netzwerken machen bereits viele Betroffene ihrem Ärger Luft, wie Mein Bezirk OÖ berichtet. Besonders ältere Menschen fühlen sich durch die Umstellung benachteiligt und beklagen fehlende Alternativen.
Ein nächster Schritt gegen das Bargeld
Die Umstellung auf das rein digitale System stößt bei vielen auf Wut und Machtlosigkeit. User im Netz: „Was die mit uns aufführen, jetzt greifen sie auch noch unser Bargeld an. Das sind alles Verbrecher“ oder “Eigentlich schon traurig. Denkt da mal wer auch an die ältere Generation, die meistens kein Smartphone hat oder sich einfach nicht auskennt mit sowas? Muss denn alles immer nur mehr bargeldlos sein?”
Vorwurf der EU hörigen Politik
Klare Worte von einem Geschäftsmann in Schärding: Die wollen uns das Bargeld streichen. Wir müssen jeden Cent erklären, den wir auf unser Konto einzahlen, wir dürfen nicht mehr als 10.000 Euro in bar zahlen. An keinem Schalter kann man Erlagscheine noch in Bar einzahlen und jetzt kommen die Bargeldlosen Automaten und Garagen. In kürzester Zeit kann die EU oder unsere Regierung jeden Einwohner mit einem Knopfdruck bankrott erklären. Und alle schauen zu und tun nichts, aber in meinem Geschäft gibt’s nur Bargeldzahlung.“ Ein anderer: “Früher ist man hineingefahren, hat bar bezahlt und ist wieder rausgefahren. Heute braucht man Kennzeichen, Karte, App oder Nachzahlung übers Portal.” Besonders hart geht er mit den Verantwortlichen ins Gericht: “Die Menschen, die kein Smartphone haben, lieber bar zahlen oder mit dem ganzen System schlicht nichts anfangen können, werden einfach aussortiert.”
SPÖ Politiker Quantensprünge von den Wählern entfernt
Verkehrsstadtrat Stefan Wimmer (SPÖ) geht auf die Vorwürfe ein. “Wir wollten in keinem Fall jemanden ausschließen”, Man habe die Umrüstung schon länger geplant, und außerdem sei das neue System “innovativ und zukunftsweisend”. Wir wollten in keinem Fall jemanden ausschließen. Ältere Bürger, die weder Karte noch Handybezahlung noch Parkapp haben, können etwa einen Enkel bitten, dies via Überweisung zu erledigen”, berichtet Mein Bezirk OÖ. Und wer keinen Enkel hat, soll eben zuhause bleiben.

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