Für die heimische Wirtschaft gibt es neue, ernüchternde Zahlen: Die Stimmung hat sich im März deutlich verschlechtert und Österreich fällt im europäischen Vergleich zurück. Während der Economic Sentiment Indicator in der Eurozone insgesamt sinkt, ist der Rückgang in Österreich besonders stark. Im Ranking reicht es nur noch für einen Platz im hinteren Feld, während andere Länder stabiler bleiben oder sogar besser abschneiden.

Österreich rutscht im EU-Vergleich ab

Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im März spürbar verschlechtert. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) fiel von 98,2 auf 96,6 Punkte.

In Österreich fiel der Rückgang noch deutlicher aus. Der Wert sank um 1,2 Punkte auf nur noch 91,9 und Österreich landet damit auf dem drittletzten Platz innerhalb der Eurozone. Nur Estland mit 91,2 Punkten und Belgien mit 89,5 Punkten weisen niedrigere Werte auf.

Auch ein weiterer wichtiger Indikator zeigt nach unten. Im Wifo-Konjunkturklimaindex musste Österreich einen Rückgang von 0,9 Punkten hinnehmen und liegt nun bei -1,7 Punkten.

Bauwirtschaft als einziger Lichtblick

Ein kleiner Hoffnungsschimmer kommt aus der Bauwirtschaft. Hier haben sich die Erwartungen deutlich verbessert. Die Werte legten um 4,8 Punkte zu und liegen nun bei plus 2,1 Punkten. Damit setzt sich die Branche positiv vom allgemeinen Trend ab.