In diesem Jahr könnte demnach unterm Strich kein Verlust mehr stehen und eine “schwarze Null” erreicht werden. “Es macht sich bezahlt, dass wir die Bahn auf Effizienz trimmen. Eine schwarze Null scheint nach einem halben Jahrzehnt an Milliardenverlusten greifbar nah”, sagte Bahn-Chefin Palla der “Bild am Sonntag”.

“Unser internes Verschlankungsprogramm mobilisiert auch die Zahlen Richtung steigender Wirtschaftlichkeit und damit Stabilität”, so Palla. Für 2025 wies der Staatskonzern unterm Strich einen Verlust von rund 2,3 Milliarden Euro aus – rund 500 Millionen mehr als im Vorjahr. Zumindest operativ hat die Bahn wieder schwarze Zahlen geschrieben: Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 630 Mio. Euro auf plus 297 Mio. Euro, 2026 sollen es etwa 600 Mio. Euro sein.

Bei der Bilanzvorlage Ende März hatte Palla gesagt, dann wolle man auch einem positiven Konzernergebnis einen großen Schritt näherkommen. Der Umsatz soll 2026 demnach auf etwa 28 Mrd. Euro steigen nach Erlösen von rund 27 Mrd. Euro im vergangenen Jahr.