Zwar seien aktuell ausreichend Treibstoffe verfügbar und mehr als 80 Prozent der Flughäfen meldeten keine Engpässe. Allerdings hätten sich die Preise mehr als verdoppelt. Dadurch sehen sich zahlreiche Fluggesellschaften gezwungen, Verbindungen einzustellen, die bereits vor dem Krieg wirtschaftlich kaum tragfähig waren. Sollte die Sperrung andauern und keine Lösung gefunden werden, könnten jedoch bereits im Juni Knappheiten auftreten.

Notfallreserven als Absicherung

Tzitzikostas betonte, dass eine echte Knappheit in Europa vorerst nicht zu erwarten sei und verwies auf vorhandene Notfallreserven. Die EU-Staaten sind dazu verpflichtet, ihre Bestände täglich zu melden, um einen Überblick über die verfügbaren Reserven zu behalten. Sollten sich nach Juni Engpässe abzeichnen, könnten diese Vorräte gezielt freigegeben werden, fügte er hinzu.