Aus Sicht des FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler lenken Warnungen vor einer angeblichen Gefahr durch die FPÖ von den tatsächlichen Herausforderungen der heimischen Wirtschaft ab. Der Wirtschaftsverband verweist darauf, dass es nur eine FPÖ gebe, die unter Herbert Kickl „so stark und geschlossen ist wie noch nie“. Zudem bilden ÖVP und FPÖ in Salzburg gemeinsam die Landesregierung.
Gleichzeitig stellt die Freiheitliche Wirtschaft mit Norbert Ranftler den Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Salzburg und arbeite dort konstruktiv und verlässlich für die Interessen der Unternehmer.
Kritik an Wirtschaftskammer statt parteipolitischer Debatten
Für die Freiheitliche Wirtschaft ist es unverständlich, dass Buchmüller politische Feindbilder aufbaue, obwohl die Wirtschaftskammer selbst vor einem gewaltigen Reformbedarf stehe. Unternehmer erwarteten keine parteipolitischen Belehrungen, sondern eine Kammer, die transparent, sparsam und effizient arbeite.
Der freiheitliche Wirtschaftsverband verweist in diesem Zusammenhang auf Berichte über aufgeblähte Strukturen, mangelnde Transparenz und jahrzehntelang verschleppte Reformen. Aus Sicht der FW brauche das Kammersystem keinen kosmetischen Feinschliff, sondern einen grundlegenden Neustart. Die Wirtschaftskammer habe den Unternehmern zu dienen und nicht schwarzen Macht-, Versorgungs- und Parteistrukturen.
Forderung nach klarer Haltung gegenüber Bundesregierung
Statt politischer Ablenkungsmanöver sollte sich Wirtschaftskammerpräsident Buchmüller nach Ansicht der Freiheitlichen Wirtschaft stärker gegenüber der Bundesregierung positionieren. Rekordabgaben, explodierende Bürokratie, hohe Energiekosten und immer neue Belastungen würden den Wirtschaftsstandort schwächen und viele Betriebe zunehmend unter Druck setzen.
FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler fordert deshalb eine stärkere Interessenvertretung der Unternehmer:
„Die Unternehmer brauchen keine ideologischen Schaukämpfe, sondern eine starke und mutige Interessenvertretung. Präsident Buchmüller soll sich für Transparenz, Sparsamkeit und tiefgreifende Kammerreformen einsetzen und endlich klar gegen die Belastungspolitik der Bundesregierung auftreten. Die Wirtschaftskammer muss wieder zum Schutzwall für unsere Betriebe werden – statt zum Schutzwall für überholte Strukturen und Privilegien.“

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