Künstliche Intelligenz hat längst Einzug in den betrieblichen Alltag gehalten. Immer mehr Unternehmen setzen KI-Anwendungen ein oder testen deren Einsatz, um Prozesse effizienter zu gestalten, Kosten zu senken, Fachkräfte zu entlasten und ihre Produktivität zu steigern.

Für die Freiheitliche Wirtschaft ist klar: Die Unternehmen seien bereit, die Chancen dieser technologischen Revolution zu nutzen. Während Unternehmer nach vorne blickten, bremse die Europäische Union den Fortschritt jedoch einmal mehr durch Bürokratie, Regulierungswut und ideologische Vorgaben aus.

Europa droht technologisch den Anschluss zu verlieren

Besonders kritisch bewertet die Freiheitliche Wirtschaft die internationalen Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Während die USA und China massiv in Rechenzentren, Cloud-Infrastruktur, Halbleiter, Energieversorgung und KI-Anwendungen investieren würden, drohe Europa den Anschluss an die technologische Weltspitze zu verlieren.

Rechenzentren seien die Fabriken des digitalen Zeitalters. Wer keine eigenen Kapazitäten aufbaue, verliere langfristig nicht nur an Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch an digitaler Souveränität und wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit.

Wachsende Abhängigkeit von internationalen Technologiekonzernen

Aus Sicht der Freiheitlichen Wirtschaft wächst gleichzeitig die Abhängigkeit Europas von amerikanischen und chinesischen Technologieanbietern. Europa dürfe nicht zum bloßen Konsumenten fremder Technologien werden.

Wer künstliche Intelligenz, Datenverarbeitung und Cloud-Infrastruktur dauerhaft auslagere, mache sich wirtschaftlich, technologisch und strategisch abhängig. Gerade deshalb brauche Europa mehr Investitionen in eigene digitale Infrastruktur und eine eigenständige technologische Basis.

Freiheitliche Wirtschaft fordert Technologieoffensive

Für die Freiheitliche Wirtschaft braucht Europa keine weitere Verhinderungsbürokratie, sondern eine konsequente Technologieoffensive. Wettbewerbsfähige Energiepreise, leistungsfähige Rechenzentren, moderne digitale Infrastruktur sowie Investitionsanreize seien entscheidend, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Stattdessen würden Unternehmen durch immer neue Auflagen, Berichtspflichten und Regulierungen belastet. Dadurch würden Investitionen nicht gefördert, sondern verhindert.

KI als Chance begreifen statt ausbremsen

Nach Ansicht der Freiheitlichen Wirtschaft müssen Österreich und Europa verstärkt auf Forschung, Innovation, Unternehmergeist und technologische Eigenständigkeit setzen. Künstliche Intelligenz dürfe nicht als Bedrohung verwaltet, sondern müsse als wirtschaftliche Chance genutzt werden.

Eine zusätzliche Verlangsamung der technologischen Entwicklung durch Gold Plating oder überzogene Regulierung wäre aus Sicht des Wirtschaftsverbandes das falsche Signal und würde Europas Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig schwächen.

Der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Salzburg und Landesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft Salzburg, Norbert Ranftler, findet dazu deutliche Worte:

„Während die USA und China das KI-Zeitalter aktiv gestalten, verwaltet die EU ihren wirtschaftlichen Abstieg. Wenn Brüssel nicht endlich aufhört, Innovation mit Überregulierung zu ersticken, werden Europas Unternehmen im globalen Wettbewerb immer weiter zurückfallen. Wir brauchen weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Energiepreise, mehr Investitionen und eine echte Technologieoffensive. Europa darf die KI-Revolution nicht länger verschlafen.“