Das haben die Stadt Graz sowie die Energie Steiermark am Mittwoch bekannt gegeben. Der neue Arbeitspreis beträgt künftig rund 5 Cent pro Kilowattstunde für Energie Graz-Kunden, Kunden der Energie Steiermark zahlen im 2. Halbjahr 5,71 Cent je Kilowattstunde. Laut Konzernsprecher Urs Harnik handelt es sich um die übliche, halbjährliche Indexanpassung.
“Die Gaspreise sind in der Steiermark indexbasiert”, so Harnik. “Sie hängen am Gaspreisindex und werden nach dessen Verlauf halbjährlich entsprechend angepasst. Für die nächste Anpassung per Juli bedeutet das eine Senkung um 11,61 Prozent.” Der Index bilde die aktuelle Situation mit der Irankrise noch nicht ganz ab. Die Grundgebühr für Energie Graz-Kunden soll unverändert bleiben, jene der Energie Steiermark steigt um 2,04 Prozent.
Entspannung auf den Großhandelsmärkten
Auch die Stadt verweist für die Energie Graz in der Begründung der Preissenkung auf eine Entspannung auf den Großhandelsmärkten, außerdem auf “die langfristige und vorausschauende Einkaufsstrategie der Energie Graz”. Die Strategie habe in Zeiten extremer Marktpreise geholfen, starke Ausschläge abzufedern. Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ): “Die Versorgung der Grazerinnen und Grazer mit leistbarer Energie ist ein zentrales Anliegen der Stadt Graz. Dass die Energie Graz nun sinkende Marktpreise direkt an die Haushalte weitergibt, ist ein wichtiger Schritt und eine konkrete Entlastung für viele Menschen in unserer Stadt.” Die Energie Graz befindet sich zu 51 Prozent im Eigentum der Stadt, zu 49 Prozent in jenem der Energie Steiermark.

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