Bislang konzentriert sich die Behandlung von Alzheimer vor allem darauf, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Mit Trontinemab wird nun untersucht, ob sich die Krankheit bereits vor dem Auftreten erster Symptome verhindern oder zumindest verzögern lässt.
Der Antikörper richtet sich gegen Amyloid, ein Eiweiß, das sich im Gehirn ansammelt und als typisches Merkmal der Alzheimer-Erkrankung gilt.
Große Studie soll Wirksamkeit belegen
Ob dieser Ansatz tatsächlich den gewünschten Erfolg bringt, soll nun die internationale Phase-III-Studie PrevenTRON zeigen. Daran nehmen Menschen teil, die noch keine kognitiven Einschränkungen haben, aufgrund bestimmter Biomarker jedoch ein erhöhtes Risiko für Alzheimer aufweisen. Untersucht wird, ob sich der Übergang zur symptomatischen Erkrankung verhindern oder zumindest verzögern lässt.
Dem Start der Phase-III-Studie gingen neue Daten zu Trontinemab voraus. Laut der FUW zeigte der Wirkstoff eine weitere Reduktion von Amyloid-Ablagerungen und verursachte seltener Hirnschwellungen als vergleichbare Medikamente. Ob sich diese Ergebnisse auch in einem späteren oder verhinderten Ausbruch der Erkrankung niederschlagen, soll nun die laufende Studie klären.

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