Über tausend Personen aus der Filmbranche haben sich in einem offenen Brief gegen das Vorhaben gestellt, darunter auch zahlreiche prominente Stimmen. Im Zentrum der Kritik steht die Sorge, dass die Branche durch den Zusammenschluss aus dem Gleichgewicht geraten könnte.

Ein Deal mit enormer Sprengkraft

Mit einem Volumen von rund 110 Milliarden Dollar würde die Fusion einen der größten Medienkonzerne der Welt schaffen. Zwei Traditionsstudios, riesige Filmarchive und bedeutende Streaming-Dienste wie Paramount+ und HBO Max würden unter einem Dach vereint. Für viele in der Branche ist das ein klares Warnsignal.

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Stars stellen sich gegen den Deal

Dass sich so bekannte Namen wie Jane Fonda, Joaquin Phoenix und Mark Ruffalo öffentlich positionieren, verleiht dem Protest zusätzliches Gewicht. Sie stehen stellvertretend für eine breite Bewegung innerhalb der Branche, die eine wachsende Machtkonzentration kritisch sieht.

Weniger Wettbewerb, mehr Druck

Die Unterzeichner sehen die Gefahr, dass der Wettbewerb spürbar eingeschränkt wird. Für Schauspieler und Regisseure könnte das weniger Chancen bedeuten, Projekte umzusetzen oder neue Ideen zu platzieren. Auch der Arbeitsmarkt könnte unter Druck geraten, wenn sich Entscheidungsgewalt stärker bündelt.

Die Fusion würde zudem zwei Hollywood-Giganten samt Filmbibliotheken sowie ihre Streaming-Dienste unter einem Dach vereinen. Ob der Deal kommt, ist offen.