Der Anstieg gegenüber Februar „ist nahezu vollständig auf die stark gestiegenen Treibstoff- und Heizölpreise zurückzuführen”, so die Statistikbehörde am Donnerstag. Dienstleistungen blieben jedoch der wichtigste Inflationstreiber.
Öl-Schock aus dem Nahen Osten treibt Preise weiter nach oben
„Der Preisdruck bei Nahrungsmitteln ließ im März hingegen etwas nach“, erklärte Manuela Lenk, Generaldirektorin von Statistik Austria, in einer Aussendung. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung bei Treibstoffen und Heizöl lag die Inflation bei 2,3 Prozent.
Der seit Ende Februar andauernde Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat die Öl- und Gaspreise in die Höhe getrieben. Der Iran hat die Straße von Hormuz weitgehend geschlossen. Über die Meerenge wird ein Fünftel des globalen Ölverbrauchs transportiert. Das sorgt für Knappheiten, weshalb die Weltmarktpreise gestiegen sind.

Kommentare
Lädt Kommentare...