In einem Interview mit dem Wall Street Journal erklärte Konzernchef Tim Cook, dass Preisanpassungen bei den Produkten des Unternehmens inzwischen „unvermeidlich“ geworden seien.

Betroffen sein könnten nicht nur die iPhone-Modelle, sondern die gesamte Hardware-Palette – von iPads bis hin zu MacBooks. Nach Angaben des Apple-Chefs habe das Unternehmen die gestiegenen Kosten lange Zeit selbst aufgefangen. Dieser Spielraum sei jedoch zunehmend ausgeschöpft.

Speicherchips werden zum Kostentreiber

Auslöser der Entwicklung ist eine angespannte Lage auf dem Markt für Speicherkomponenten. Die Preise für Chips sind in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen.

Der Grund liegt in der explosionsartig wachsenden Nachfrage nach Rechenleistung für Künstliche Intelligenz. Technologieunternehmen und Betreiber großer Rechenzentren kaufen enorme Mengen an Speicherbausteinen auf, um ihre KI-Infrastruktur auszubauen.

Das iPhone 18 Pro könnte deutlich teurer werden

Analysten rechnen deshalb mit erheblichen Preissteigerungen bei der kommenden iPhone-Generation. Schätzungen des Wall Street Journal und von TechInsights zufolge könnte das künftige iPhone 18 Pro mit einem Einstiegspreis zwischen 1.200 und 1.300 Euro auf den Markt kommen.

Gegenüber den aktuellen Modellen entspräche dies einem Aufschlag von rund 185 bis 280 Euro.

Auch das größere iPhone 18 Pro Max dürfte deutlich teurer werden. Experten halten einen Einstiegspreis von etwa 1.400 Euro für realistisch.

Zum Vergleich: Die derzeitige iPhone-17-Serie startet bei 559 Euro für das iPhone 17e, während das iPhone 17 Pro Max aktuell ab 1.115 Euro erhältlich ist. Auch die bestehenden Modelle könnten sich in nächster Zukunft, vor dem Hintergrund der Preissteigerungen auf dem Halbleitermarkt, verteuern.