Die Stadtwerke Klagenfurt konnten das Geschäftsjahr 2025 erneut mit einem deutlichen Überschuss abschließen. Der Gewinn lag bei über 20 Millionen Euro und bestätigt damit die stabile wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens.

Zwar fielen Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr leicht niedriger aus, dennoch bleibt die Bilanz insgesamt klar positiv. Bereits zum vierten Mal in Folge schreibt das Unternehmen Gewinne.

Besonders stark investierten die Stadtwerke erneut in den Ausbau der Infrastruktur der Kärntner Landeshauptstadt.

54 Millionen Euro fließen in Netze und Versorgung

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 54 Millionen Euro investiert. Ein großer Teil davon floss in die Modernisierung und Erweiterung des Stromnetzes.

Damit blieb die Investitionssumme zwar unter dem Rekordwert des Jahres 2024, als rund 69 Millionen Euro in Infrastrukturprojekte investiert wurden, dennoch bewegte sich das Niveau weiterhin auf außergewöhnlich hohem Niveau.

Stadtwerke zählen zu den größten Arbeitgebern der Region

Mit rund 1.100 Beschäftigten gehören die Stadtwerke Klagenfurt zu den bedeutendsten Arbeitgebern Kärntens.

Das Unternehmen deckt dabei weit mehr als nur Energieversorgung ab. Neben Strom und Gas betreiben die Stadtwerke unter anderem auch den öffentlichen Busverkehr, die drei Strandbäder am Wörthersee, die Außenwerbung sowie die Bestattung in der
Landeshauptstadt.

Die Unternehmensführung sprach von einem stabilen Fundament für weiteres Wachstum und betonte die zentrale Rolle der Stadtwerke für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Auch Bürgermeister Christian Scheider lobte das „wiederholt hervorragende Ergebnis“ und dankte den Mitarbeitern für ihren Einsatz.

Gleichzeitig läuft in Klagenfurt ein harter Sparkurs

Parallel dazu verschärft die Stadt Klagenfurt ihren internen Sparkurs – insbesondere im Personalbereich. Wie aus dem Rechnungsabschluss 2025 hervorgeht, konnten die Personalkosten um 4,8 Millionen Euro gesenkt werden. Möglich wurde das unter anderem durch einen strikten Aufnahmestopp und eine äußerst zurückhaltende Nachbesetzung freier Stellen. Insgesamt wurden laut Stadt 32 Planstellen eingespart.

Bürgermeister Christian Scheider erklärte, dass neue Mitarbeiter nur dort aufgenommen wurden, wo es unbedingt notwendig gewesen sei.