Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer ohne Kinder kostet Unternehmen hierzulande über 110.000 Dollar pro Jahr (kaufkraftbereinigt), schreibt Selektiv. Damit landet Österreich auf Rang vier – nur drei Länder liegen noch darüber.
Österreich rutscht nach oben
Noch vor wenigen Jahren lag Österreich deutlich weiter hinten im Ranking. Jetzt zählt das Land zur absoluten Spitzengruppe bei den Arbeitskosten.
Zum Vergleich: Der OECD-Durchschnitt liegt bei rund 74.000 Dollar – Österreich übertrifft diesen Wert damit deutlich. Besonders auffällig ist der Abstand zu vielen anderen Industrieländern, die teilweise deutlich günstiger sind.
Wettbewerbsfähigkeit unter Druck?
Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: steigende Belastung. Hohe Arbeitskosten gelten seit Jahren als Standortnachteil, besonders im internationalen Wettbewerb.
Während Länder wie Spanien oder Südkorea deutlich niedrigere Werte aufweisen, wird der Faktor Arbeit in Österreich zunehmend zum Kostenproblem. Beobachter warnen bereits, dass dies langfristig Auswirkungen auf Investitionen und Beschäftigung haben könnte. Die Frage bleibt: Wie lange kann sich Österreich diesen Spitzenplatz noch leisten?


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