Rosendahl Nextrom hat die Verträge zur Übernahme des britischen Unternehmens TBS Engineering unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Innerhalb des Unternehmens wird die Transaktion jedoch als bedeutendster Zukauf seit Bestehen der Firmengruppe bezeichnet.

TBS Engineering erwirtschaftet jährlich rund 60 Millionen Euro Umsatz und beschäftigt weltweit 220 Mitarbeiter. Durch die Integration des Unternehmens überschreitet Rosendahl Nextrom erstmals die Marke von 1.000 Beschäftigten und baut seine internationale Präsenz weiter aus.

Batteriebereich rückt noch stärker in den Fokus

Mit dem Erwerb verfolgt das Unternehmen das Ziel, seine Position in internationalen Zukunftsmärkten auszubauen und das bestehende Angebot gezielt zu ergänzen. Vor allem im Bereich der Batterietechnologie soll die neue Partnerschaft zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten eröffnen.

„Die Übernahme von TBS ist für uns ein großer strategischer Schritt und ein klares Bekenntnis zum Batteriebereich“, sagt Gerhard Jakopic, CEO von Rosendahl Nextrom im Gespräch mit dem ORF. „Wir bringen zwei Unternehmen zusammen, die sich sehr gut ergänzen und international hohe Relevanz in ihrem Markt haben.“

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Pischelsdorf gehört zur familiengeführten Knill Gruppe und ist neben Österreich auch in Finnland, Rumänien, Estland, den USA, Mexiko, China und Indien vertreten. Mit der jüngsten Übernahme setzt die Unternehmensgruppe ihren internationalen Wachstumskurs konsequent fort.

Expansionstempo nimmt weiter zu

Der Einstieg bei TBS Engineering ist bereits die zweite größere Akquisition, die das Unternehmen innerhalb weniger Monate getätigt hat. Erst im Februar 2026 hatte Rosendahl Nextrom die in Tallinn ansässige Windak Group übernommen. Mit diesem Schritt stärkte das Unternehmen seine Aktivitäten im Bereich von Kabel- und Drahtanlagen.

Millioneninvestitionen am Standort Oststeiermark

Doch nicht nur international setzt Rosendahl Nextrom auf Expansion. Auch am Stammsitz in der Oststeiermark laufen umfangreiche Investitionsprojekte. Derzeit entsteht am

Standorts Pischelsdorf ein neuer Gebäudekomplex samt modernem Technologiezentrum. Im Zuge des Ausbaus sollen rund 120 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.