Wie aus internen Informationen hervorgeht, sollen bis zu 7.000 Beschäftigte künftig auf vier neu geschaffene Unternehmensbereiche verteilt werden.

Diese Teams sollen sich vor allem mit KI-Produkten, KI-Agenten und neuen Anwendungen rund um generative künstliche Intelligenz beschäftigen.

Die internen Mitteilungen wurden laut Berichten bereits an Mitarbeiter weltweit verschickt. Zunächst erhielten Beschäftigte im asiatischen Standort Singapur entsprechende Informationen, später folgten Europa und die USA.

Neue Entlassungswelle trifft besonders Entwicklerteams

Parallel dazu setzt Meta seinen Sparkurs fort. Weltweit sollen rund 8.000 Stellen gestrichen werden. Besonders betroffen sind laut Berichten Entwicklungs-, Produkt- und Engineering-Abteilungen.

Mitarbeiter wurden teilweise dazu aufgefordert, vorübergehend im Homeoffice zu arbeiten, während die internen Umstrukturierungen laufen. Weitere Entlassungen im Verlauf des Jahres gelten intern offenbar nicht als ausgeschlossen.

Die aktuelle Entlassungsrunde ist die tiefgreifendste seit den massiven Kürzungen der Jahre 2022 und 2023. Damals strich Meta bereits mehr als 21.000 Stellen. Konzernchef Zuckerberg bezeichnete diese Phase damals als „Year of Efficiency“.

Meta steckt Milliarden in KI-Infrastruktur

Die Einsparungen sollen direkt in den Ausbau der KI-Offensive fließen. Meta plant inzwischen Investitionen zwischen 125 und 145 Milliarden Dollar in Infrastrukturprojekte für das laufende Jahr. Zuvor lag die Prognose noch bei 115 bis 135 Milliarden Dollar.

Der Großteil dieser Summe fließt in Rechenzentren, KI-Chips, eigene Hardware und den Ausbau der technischen Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Damit gehört Meta inzwischen zu den Unternehmen mit den höchsten KI-Ausgaben weltweit.