Der Deal umfasst vor allem:
- den Streamingdienst ITVX
- die frei empfangbaren TV-Sender von ITV
Nicht Teil der Übernahme ist hingegen die Produktionssparte von ITV. Diese bleibt weiterhin eigenständig.
Sky verfolgt mit dem Zukauf das Ziel, ein „führender britischer Streaminganbieter“ zu werden und die nationale Medienlandschaft gegenüber internationalen Tech-Konzernen zu stärken.
Nachrichten bleiben getrennt
Ein zentraler Punkt der Vereinbarung: Die Nachrichtenredaktionen beider Sender sollen weiterhin unabhängig arbeiten. Damit soll redaktionelle Eigenständigkeit trotz wirtschaftlicher Zusammenlegung gewährleistet bleiben.
Zusätzlich zur Übernahme verpflichtet sich Sky zu einem fünfjährigen Liefervertrag im Wert von 2,1 Milliarden Pfund mit ITV. Details dazu wurden nicht näher ausgeführt, es dürfte aber um Inhalte und Programmzulieferungen gehen.
Zustimmung noch ausständig
Der Deal ist noch nicht endgültig abgeschlossen. Sowohl Aktionäre als auch die zuständigen Aufsichtsbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.
ITV bleibt als Public Service Broadcaster weiterhin gesetzlich verpflichtet, frei empfangbares Fernsehen und Inhalte für die Öffentlichkeit bereitzustellen. Auch der Streamingdienst ITVX soll weiterhin kostenlos zugänglich bleiben.
Mit der Übernahme reagiert Sky auf den intensiven Wettbewerb im Streamingsektor. Ziel ist es, im zunehmend global dominierten Markt eine stärkere britische Alternative zu internationalen Plattformen zu etablieren.

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