Laut einer aktuellen Erhebung von Reppublika Research, bei der mehr als 1.000 Menschen in Österreich befragt wurden, wollen rund zwei Drittel der Bevölkerung zum Muttertag ein Geschenk kaufen.

Die durchschnittlichen Ausgaben liegen heuer bei 79 Euro pro Person. Im Vorjahr waren es noch 86 Euro. Besonders deutlich zeigt sich damit, dass viele Konsumenten trotz Geschenkbereitschaft stärker auf ihr Budget achten.

Besonders spendabel zeigen sich die westlichen Bundesländer, wo die Ausgaben teilweise über 90 Euro liegen.

Blumen bleiben unangefochten an der Spitze

Wenn es um klassische Muttertagsgeschenke geht, dominieren weiterhin Blumen und Süßigkeiten. Gerade für Floristen zählt der Muttertag – neben dem Valentinstag – zu den umsatzstärksten Tagen des gesamten Jahres.

Die hohe Nachfrage sorgt traditionell für volle Geschäfte und starke Frequenz in Innenstädten und Einkaufsstraßen.

Regionaler Handel profitiert besonders stark

Auffällig ist, dass der Großteil der Einkäufe weiterhin stationär erfolgt. Besonders profitieren regionale Händler und klassische Geschäftsstraßen.

Am häufigsten kaufen Konsumenten ihre Geschenke in Supermärkten und Discountern – dort erwerben 27 % der Befragten ihre Präsente. Weitere 23 % bevorzugen Einkaufsstraßen, während 20 % Einkaufszentren nutzen. Rund 16 % kaufen auf Märkten ein.

Online-Shops spielen dagegen eine vergleichsweise geringe Rolle. Nur etwa 11 bis 15 % der Geschenke werden über österreichische oder internationale Internetplattformen bestellt.

250 Millionen Euro für den Handel

Trotz rückläufiger Durchschnittsausgaben bleibt das wirtschaftliche Gesamtvolumen beträchtlich. Hochgerechnet wird sich laut Handelsverband ein Umsatz von rund 250 Millionen Euro für den österreichischen Handel ergeben.