Der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalwährung kletterte am Montag im frühen Handel bis auf fast 66.000 Dollar (57.059 Euro). Damit kostet ein Bitcoin rund 2.000 Dollar oder circa 3 Prozent mehr als noch vor der Ankündigung der Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den Kriegsparteien im Nahen Osten.
Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Krieges verständigt. Das bestätigten neben der US-Regierung und dem Iran auch der Vermittler Pakistan. Die Einigung soll den Grundstein für weitere Verhandlungen legen, die etwa Teherans Atomprogramm zum Thema haben.
Kursanstieg setzt sich fort
Mit dem Kursanstieg zum Wochenstart knüpfte der Bitcoin an die Gewinne der vergangenen Handelstage und damit an die Erholung seit einem Zwischentief an. Anfang Juni war der Kurs zeitweise unter die Marke von 60.000 Dollar gefallen. Dies war der tiefste Stand seit Oktober 2024. Trotz der Gewinne seit dem 5. Juni liegt der Bitcoin-Kurs noch rund ein Viertel unter dem Niveau von Ende 2025.
Der Bitcoin hatte im vergangenen Jahr rund sechs Prozent nachgegeben. Es war den Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge erst das vierte Verlustjahr in der Geschichte der Digitalwährung, die es erst seit 2009 gibt. Seit dem Rekordhoch im Oktober vergangenen Jahres von mehr als 126.000 Dollar ist der Kurs um fast die Hälfte gefallen.
Mittel- und längerfristig gesehen ist der Bitcoin allerdings weiter eine der erfolgreichsten Anlageklassen. In den vergangenen fünf Jahren zog der Kurs um rund zwei Drittel an; seit Juni 2016 verteuerte sich der Bitcoin um mehr als 9.000 Prozent. Das heißt: Der Kurs zog um mehr als das 90-Fache an.
Der Wert aller Bitcoins liegt aktuell bei etwas mehr als 1,3 Billionen Dollar und dominiert damit weiter den Kryptowährungsmarkt. Bei CoinMarketCap wird die Marktkapitalisierung aller Digitalwährungen bei rund 2,2 Billionen Dollar angeben.

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