Nach Informationen aus Insiderkreisen, über die Reuters berichtete, haben zuletzt rund zwei Dutzend Interessenten ihr Interesse an dem Unternehmen bekundet. Eine Entscheidung über den weiteren Kurs soll bis Ende des Jahres fallen.

Im Raum steht eine mögliche Bewertung von rund 5 Milliarden Euro (5,8 Milliarden Dollar). Für ein familiengeführtes Unternehmen mit schwankenden Erträgen ist das ambitioniert – aber nicht unrealistisch, wenn man die globale Markenstärke von Panini berücksichtigt.

WM als Wachstumstreiber: Geschäft bleibt stabil

Unabhängig von möglichen Eigentümerwechseln läuft das operative Geschäft stabil weiter. Traditionell sorgt die Fußball-Weltmeisterschaft für einen deutlichen Schub im Geschäft – und genau dieser Effekt könnte auch in diesem Jahr eine entscheidende Rolle spielen. Ein möglicher Abschluss noch 2026 würde somit in eine Phase fallen, in der Panini erfahrungsgemäß besonders hohe Umsätze erzielt.

Rekord-Album zur WM 2026: Größer, teurer, globaler

Pünktlich zur Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada bringt Panini ein neues Sammelalbum auf den Markt – und setzt dabei neue Maßstäbe. Mit insgesamt 980 Stickern wird es das umfangreichste Album der Unternehmensgeschichte. Zum Vergleich: Bei der WM 2018 waren es noch 682 Bilder.

Das Konzept folgt der neuen Turnierstruktur mit erstmals 48 teilnehmenden Teams. Enthalten sind 18 Spieler pro Mannschaft, Teamfotos sowie die jeweiligen Verbandswappen. Der Verkaufsstart der klassischen Sticker ist für den 7. Mai geplant.