Alphabet erzielte im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 109,9 Milliarden Dollar – entsprechend einem Anstieg von 22 % gegenüber dem Vorjahreswert von 90,2 Milliarden Dollar. Damit wächst der Konzern bereits das elfte Quartal in Folge zweistellig.
Noch deutlicher fällt der Sprung beim Gewinn aus: Unter dem Strich stehen 39,69 Milliarden Dollar, nach 30,6 Milliarden Dollar im Vergleichszeitraum. Die Gewinnmarge verbesserte sich von 34 % auf 36 % – ein weiteres Zeichen für die hohe Profitabilität des Geschäftsmodells.
KI und Cloud als Wachstumsmotor
Einer der Treiber hinter den starken Zahlen liegt in der zunehmenden Bedeutung von Künstlicher Intelligenz und Cloud-Infrastruktur. Massive Investitionen in diese Bereiche zahlen sich nun aus.
Mit dem Wachstum steigen allerdings auch die Ausgaben. Die sogenannten Traffic Acquisition Costs (TAC) – also Kosten für die Gewinnung von Nutzern – beliefen sich im Quartal auf 15,228 Milliarden Dollar.
Gleichzeitig wächst der Konzern personell weiter: Zum Stichtag 31. März 2026 beschäftigte Alphabet weltweit 194.668 Mitarbeiter. Auch die Bewertung des Unternehmens bleibt beeindruckend – das Inventar wird aktuell mit rund 703 Milliarden Dollar angesetzt.
Werbung bleibt tragende Säule – aber Abhängigkeit sinkt
Trotz aller technologischen Fortschritte im Bereich KI und Cloud, bleibt das Werbegeschäft der wichtigste Umsatzbringer. Insgesamt generierte Alphabet hier 77,253 Milliarden Dollar. Davon entfielen 60,399 Milliarden Dollar auf Google-eigene Plattformen, 9,883 Milliarden Dollar auf YouTube und 6,971 Milliarden Dollar auf Partnerseiten.
Gleichzeitig zeigt sich eine langsame Verschiebung innerhalb des Konzerns. Neue Geschäftsfelder gewinnen an Bedeutung – insbesondere im Bereich Abonnements, Plattformen und Geräte. Diese Sparte brachte 12,384 Milliarden Dollar ein und umfasst unter anderem Pixel-Smartphones, den Play Store sowie verschiedene Abo-Dienste.

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