In der “Terafab” sollen Computerchips für SpaceX, den Elektroautobauer Tesla, den KI-Entwickler xAI sowie weitere Unternehmen aus Musks Firmenimperium produziert werden.
Das Werk entsteht in Zusammenarbeit mit dem Halbleiter-Hersteller Intel. Dieser steuert unter anderem seine Fertigungstechnologie “14A” bei. Musk will seine Unternehmen unabhängiger von Chip-Auftragsfertigern wie TSMC und Samsung machen. Die Pläne passen auch zu dem Ziel der Regierung in Washington, verstärkt Fabriken in den USA anzusiedeln.
Keine Garantie für "Terafab"
In der Pflichtmitteilung legte SpaceX unter anderem offen, dass das Unternehmen nicht über ausreichende Lieferverträge mit Anbietern von Hochleistungsprozessoren verfüge, um den eigenen Bedarf zu decken. Gleichzeitig wies es darauf hin, es gebe keine Garantie, dass die “Terafab” innerhalb des geplanten Zeitrahmens oder überhaupt den Betrieb aufnehmen werde.
Musk zufolge sollen in dem Werk in der endgültigen Ausbaustufe jährlich Chips mit einem Strombedarf von einem Terawatt produziert werden. Das wäre das Doppelte der bisher in den gesamten USA gefertigten Halbleiter. Den Analysten des Vermögensverwalters Bernstein zufolge wären dafür Investitionen von bis zu 13 Bio. Dollar notwendig.
SpaceX steuert auf einen Börsengang im Juni zu. Bei dem mit einem angepeilten Emissionsvolumen von 75 Mrd. Dollar voraussichtlich größten Debüt der Geschichte könnte das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von 1,75 Bio. Dollar erreichen.

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