Wie Weekend berichtete, sind bei dem Vorfall personenbezogene Daten wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Reisedetails betroffen. Kreditkartendaten seien laut Unternehmen nicht abgeflossen. Booking.com habe nach eigenen Angaben betroffene Kunden informiert und die PINs von Buchungen zurückgesetzt.

Warum der Vorfall besonders heikel ist

Laut Security Insider könnten auch Inhalte betroffen sein, die Gäste direkt mit Unterkünften geteilt haben. Wie viele Nutzer insgesamt betroffen sind, ist bisher nicht bekannt.

Gerade diese Informationen machen den Fall brisant: Mit echten Buchungsdaten können Betrüger ihre Nachrichten besonders glaubwürdig wirken lassen. Das erhöht das Risiko, dass Betroffene auf gefälschte Zahlungsaufforderungen hereinfallen.

So läuft die Betrugsmasche ab

Der Münchner Merkur schrieb, dass Reisende nach einer Buchung täuschend echte Nachrichten erhalten. Diese stammen scheinbar von Hotels oder Vermietern und fordern dazu auf, Zahlungsdaten erneut einzugeben. Als Begründung werden etwa technische Probleme oder angeblich offene Beträge genannt.

Weil die Schreiben reale Angaben zu Unterkunft, Reisezeitraum oder Namen enthalten, wirken sie auf viele Empfänger auf den ersten Blick seriös.

Worauf Reisende jetzt achten sollten

Die größte Gefahr liegt derzeit in den Folgeangriffen. Betrüger geben sich per E-Mail, WhatsApp oder direkt über die Plattform als Unterkunft oder als Booking.com aus, um an weitere sensible Daten zu gelangen.

Reisende sollten daher keine Zahlungsinformationen über externe Links eingeben und Buchungen ausschließlich über die offizielle Website oder App prüfen. Bei verdächtigen Nachrichten empfiehlt es sich, direkt mit der Unterkunft oder dem Kundenservice Kontakt aufzunehmen.