Seit 2002 sind die aktuellen Euro-Scheine im Umlauf. Nun soll das Geld ein modernes Update erhalten. Wie die Frankfurter Rundschau berichtete, will die EZB sicherstellen, dass Banknoten auch künftig effizient, sicher und für alle Menschen leicht nutzbar bleiben. Gleichzeitig soll ihre Herstellung umweltfreundlicher werden – etwa durch neue Materialien und Produktionsverfahren.
Zwei Design-Welten im Rennen
Künftig könnten Europas Geldscheine ganz anders aussehen. Der EZB-Rat hat zwei mögliche Themen festgelegt:
– „Europäische Kultur“: Hier könnten berühmte Persönlichkeiten wie Beethoven, Marie Curie oder Leonardo da Vinci die Vorderseiten zieren. Rückseiten würden Szenen aus Alltag, Kunst und Bildung zeigen.
– „Flüsse und Vögel“: Diese Variante setzt auf Natur, Vielfalt und Umweltbewusstsein. Verschiedene Landschaften und Tierarten sollen Europas Ökosysteme symbolisieren – ergänzt durch Institutionen der EU auf den Rückseiten.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde betonte, dass ein neues Design helfen soll, die Identifikation der Menschen mit dem Euro weiter zu stärken.
Entscheidung fällt Ende 2026
Der Zeitplan ist klar: Designer konnten ihre Entwürfe bis April 2026 einreichen. Eine Jury wird daraus eine Vorauswahl treffen, bevor die Öffentlichkeit erneut eingebunden wird. Am Ende entscheidet der EZB-Rat.
Die finale Design-Entscheidung wird voraussichtlich Ende 2026 bekanntgegeben. Bis die neuen Scheine tatsächlich im Alltag ankommen, dürfte es allerdings noch einige Jahre dauern.

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