Für WK-Wien-Präsident Walter Ruck ist die Entscheidung ein „bahnbrechender Beschluss“. Möglich werde die Senkung durch jahrelange Reformen und interne Einsparungen. Die Entlastung basiere auf „Effizienzsteigerungen“ innerhalb der Organisation, erklärte Ruck.
Grundlage durch Reformen geschaffen
Bereits 2019 habe die Wirtschaftskammer mit einer umfassenden Organisationsreform und der Zusammenlegung von zehn Standorten im „Haus der Wiener Wirtschaft“ wichtige Voraussetzungen geschaffen. Dadurch sei es nun möglich, die Umlage deutlich zu reduzieren, ohne Leistungen einzuschränken. Nach Angaben der Wirtschaftskammer spart die Wiener Wirtschaft durch die Maßnahme künftig rund 22 Millionen Euro.
Keine Einschnitte bei Service oder Investitionen
Laut Ruck sollen weder Serviceangebote noch geplante Zukunftsprojekte unter der Senkung leiden. So halte die Kammer weiterhin an Investitionen fest – etwa an der geplanten IT-HTL „Vienna Digital School“. Gleichzeitig kündigte die WK Wien einen weiteren Ausbau ihrer digitalen Angebote an. Ziel sei es, Unternehmen künftig rund um die Uhr und in allen in Wien gesprochenen Sprachen betreuen zu können. Mit der Maßnahme will die Wirtschaftskammer Wien auch bundesweit ein Zeichen setzen. Ruck bezeichnete die Organisation als „zukunftsorientierte, moderne und leistungsfähige Interessenvertretung“ der Wiener Wirtschaft.

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