Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird für Österreich nicht nur sportlich, sondern auch finanziell zum Großereignis. Schon die bloße Teilnahme an der Endrunde spült dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) satte neun Millionen US-Dollar in die Kassen, wie eine Selektiv-Statistik zeigt – unabhängig davon, wie weit die Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick im Turnier kommt.

Doch damit nicht genug: Mit jeder überstandenen Runde steigt auch die FIFA-Prämie deutlich an. Erreicht Österreich das Achtelfinale, erhöht sich die Ausschüttung auf 15 Millionen Dollar. Für den Einzug ins Viertelfinale wären bereits 19 Millionen fällig. Wer es bis ins Halbfinale schafft, darf mit 27 Millionen Dollar rechnen.

FIFA schüttet 655 Millionen Dollar aus

Selbst Platzierungen auf dem Podest werden großzügig belohnt. Der vierte Platz bringt 27 Millionen Dollar, der dritte Rang 29 Millionen. Der Vizeweltmeister erhält 33 Millionen Dollar. Den größten Geldregen gibt es naturgemäß für den Titelgewinn: Der Weltmeister kassiert 50 Millionen US-Dollar.

Insgesamt schüttet die FIFA bei der WM 2026 Preisgelder in Höhe von 655 Millionen Dollar aus. Das entspricht einer Steigerung von rund 50 Prozent gegenüber der Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Für den ÖFB steht damit fest: Jeder sportliche Erfolg auf der WM-Bühne zahlt sich auch finanziell aus – und könnte dem Verband Rekordeinnahmen bescheren.