Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit sorgt derzeit nicht nur für große Anteilnahme, sondern lenkt auch die Aufmerksamkeit auf das Thema Organspende. Seit bekannt wurde, dass die 52-Jährige wegen ihrer Lungenfibrose auf eine Spenderlunge angewiesen ist, steigt die Zahl der Neuregistrierungen deutlich an.
Allein am Tag der Bekanntgabe ließen sich 2.178 Menschen neu als Organspender registrieren, berichtet NRK. Das entspricht dem 31-Fachen des durchschnittlichen Mai-Werts, wie Aleksander Sekowski, Informationschef der Stiftung Organdonasjon, gegenüber Dagbladet sagte. Die enorme Aufmerksamkeit könne „viele Leben retten“, so Sekowski.
Große Solidarität im ganzen Land
Mittlerweile sind mehr als 728.000 Norweger als Organspender registriert. Ob und wann Mette-Marit eine passende Spenderlunge erhält, ist jedoch offen. Auf der Warteliste stehen weitere Patienten, die ebenfalls auf ein lebensrettendes Organ hoffen.
Das Schicksal der Kronprinzessin hat das Thema Organspende in Norwegen stärker in den Fokus gerückt. Die hohe Zahl neuer Registrierungen zeigt, wie viele Menschen sich nun mit der Frage auseinandersetzen, ob sie selbst Organspender werden möchten.

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