Bill Ward, Gründungsmitglied und legendärer Schlagzeuger von Black Sabbath, hat sich mit einem persönlichen Instagram Posting an seine Fans gewandt. Der 78-Jährige erklärte, dass er in der Öffentlichkeit inzwischen immer häufiger auf einen Rollstuhl angewiesen sei. Vor allem auf Flughäfen oder bei öffentlichen Veranstaltungen sei diese Unterstützung für ihn mittlerweile unverzichtbar. Gleichzeitig machte er klar, dass er weder schwer krank sei noch plane, sich aus dem Musikgeschäft zurückzuziehen.
„Ich kann noch gehen, daran besteht kein Zweifel“, schrieb Ward. Allerdings könne er keine längeren Strecken mehr zurücklegen, ohne eine Pause einzulegen. Deshalb sei der Rollstuhl für ihn inzwischen eine praktische Hilfe im Alltag. Nach eigenen Angaben nutzt er ihn bereits seit rund 18 Monaten.
Musik bleibt seine große Leidenschaft
Dem Musiker war es wichtig, Spekulationen über seinen Gesundheitszustand entgegenzutreten. Wer ihn künftig im Rollstuhl sehe, solle nicht automatisch an eine schwere Erkrankung oder an den Abschied von der Bühne denken. Seine Begeisterung für die Musik sei nach wie vor ungebrochen. Er könne für sein Alter noch immer gut Schlagzeug spielen und wolle auch weiterhin kreativ arbeiten. „Ich werde rocken, bis ich sterbe“, versicherte Ward seinen Fans.
Erst im Juli 2025 feierte Bill Ward beim Abschiedskonzert „Back to the Beginning“ seine Rückkehr auf die Bühne. Gemeinsam mit Ozzy Osbourne, Tony Iommi und Geezer Butler trat er noch einmal in der Originalbesetzung von Black Sabbath auf. Wenige Wochen später starb Osbourne.

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