Am 16. Mai 2026 findet der diesjährige Eurovision Song Contest in der Wiener Stadthalle statt. Cosmó wird dort mit seinem Song “Tanzschein” auftreten. Diese Tatsache hat Unternehmen dazu veranlasst, aus diesem “Trend” profitieren zu wollen.
Auf den Instagram-Kanälen von der Österreichischen Post AG und der ÖBB findet man dementsprechend Parodie-Tanzvideos – und diese werden gemischt vom Publikum aufgenommen.
Die Frage nach dem "Fahrschein"
Den Start macht die ÖBB. Ein Postbus-Lenker sitzt vor dem Steuer mit einem aufgemalten, roten Stern im Gesicht und dreht sich in Richtung einer einsteigenden Person. Er fängt an zu tanzen und singt Cosmos Lied, nur mit dem Wort “Fahrschein” statt “Tanzschein”. Nach dem Tanz steigt der junge Mann aus dem Fahrzeug und wirbt dafür, sich bei der ÖBB als Postbus-Lenker zu bewerben.
Doch nicht bei allen kommt das so gut an. Mehrere Nutzer in den Kommentaren äußern eine Missgunst gegenüber diesem Trend und den Wortspielen, andere auch wiederum gegenüber dem Lied selbst.



Noch höhere Negativreaktionen bei der Post
Noch deutlich schlechter kommt die Österreichische Post AG mit ihrem Reel an. Hier zeigt das Video wieder das gleiche Prinzip: Wieder steht ein junger Mann auf seinem Arbeitsplatz und tanzt zu Cosmos Lied, nur dass das Video diesmal in der Post gefilmt wurde, der Stern im Gesicht gelb ist und statt dem “Tanzschein” ein “Abholschein” von einem Kunden gefordert wird. Auch hier endet das Video mit dem Versuch der Anwerbung neuer Mitarbeiter.
Doch dieses Video kommt noch schlechter an. In den Top-Kommentaren wird sogar nachgefragt, ob der junge Mann zum Filmen des Videos gezwungen wurde. Auf verschiedene Arten wird gewitzelt, dass die “Post-Prämie hoch sein muss” und “ob es Drohungen gab”. Die Post reagiert auf die Kommentare nicht, selbst wenn sie von bekannten Influencern stammen.

Doch nicht nur bei Beschwerden zum Video selbst bleibt es. Viele Nutzer nutzen die Gelegenheit, um den “schlechten Service” der Post anzusprechen.
Auf einen dieser Kommentare reagiert auch die Post. Statt die Kritik jedoch anzunehmen, erlaubt sich die Post einem Scherz mit der Kritikerin.


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