Bei der feierlichen Eröffnung des neugestalteten Parks in der Falco Villa in Gars am Kamp wurden rund 150 Gäste empfangen. Freunde, Wegbegleiter und Unterstützer des Musikers erinnerten an einen Künstler, dessen Einfluss bis heute weit über Österreich hinausreicht. Präsentiert wurde dabei auch eine exklusive Falco-Wein-Edition des traditionsreichen Weinguts Bannert.
Erinnerungsort für Falcos private Seite
Die Falco Villa in der Hornerstraße in Gars am Kamp ist seit 2024 im Rahmen geführter Touren öffentlich zugänglich. Dort zeigt sich die private Seite des Musikers. Vor allem in den Sommermonaten zog sich Falco hierher zurück und verbrachte Zeit mit seiner Mutter Maria Hölzel – fernab vom Trubel Wiens. Der neue Skulpturenpark erstreckt sich über rund 4.000 Quadratmeter und verbindet Natur, Kunst und Musikgeschichte. Bestehende Gartenstrukturen wurden bewusst erhalten. Kunstinstallationen und Szenen aus Falcos Karriere sollen Besucher emotional durch das Leben des Künstlers führen. Im Mittelpunkt steht eine überdimensionale Schallplatte als Symbol seines kreativen Ursprungs. Weitere Stationen greifen bekannte Werke wie „Jeanny“ auf oder laden an einem „Fluss des Lebens“ zum Innehalten ein. „Es geht darum, Erinnerung erlebbar zu machen – auf eine Weise, die berührt und verbindet“, erklärte Ronnie Seunig, Vorsitzender der Falco Privatstiftung.
Falco jetzt auch als Wein

Parallel zur Parkeröffnung wurde auch die neue Falco-Wein-Edition vorgestellt. Gemeinsam mit dem niederösterreichischen Weingut Bannert entstanden vier Sorten: „Falco White“, „Falco Red“, „Falco Rosé“ und „Falco Frizzante“. Das Familienweingut wird bereits in sechster Generation geführt. Winzer Manfred Bannert sieht Parallelen zwischen Falcos Persönlichkeit und den Weinen: modern, extravagant und unverwechselbar.
Kunstprojekt mit sozialem Anspruch
Für das auffällige Etikettendesign zeichnet die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin Dominika Köck verantwortlich, die unter dem Namen „Domik“ bekannt ist. Entstanden sei bewusst kein klassisches Falco-Porträt, sondern eine künstlerische Interpretation zwischen Licht und Schatten. Mit dem Projekt verfolgt die Falco Privatstiftung auch einen sozialen Gedanken: Ein Teil des Erlöses soll junge Künstler fördern und kreative Projekte unterstützen. Für Ronnie Seunig stand dabei früh fest, dass ein solches Projekt nur mit einem erfahrenen Partner möglich sei. Das Ergebnis sei ein Wein, der Falcos Persönlichkeit widerspiegle – und seine Wirkung bis heute spürbar mache.

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