Gemeint sind Linien am Hals, die durch häufiges Blicken aufs Smartphone stärker sichtbar werden oder früher entstehen. Was zunächst harmlos klingt, sorgt vor allem bei jungen Menschen für Unruhe.
Trend aus Social Media
Auf Plattformen wie TikTok oder Instagram verbreitet sich das Thema rasant. Ärzte, Trainer und Influencer posten Übungen und Tipps, die in wenigen Minuten täglich helfen sollen. In den Kommentaren zeigt sich, wie groß der Druck ist. „Ich brauche das“, schreibt ein Nutzer. Andere sagen: „Mein Tech-Neck ist echt schlimm.“ Viele sehen einen klaren Zusammenhang mit ihrem Alltag: „Ich glaube, die Hälfte der Falten und die schlechte Haltung kommen davon, dass wir ständig nach unten auf Handys und Laptops schauen.“ Auch persönliche Erfahrungen häufen sich. „Mir ist es aufgefallen, weil mein Badezimmerspiegel zu niedrig war. Jetzt hängt er höher, und weniger am Handy zu sein, zusammen mit Massagen, hilft total.“
Wenn die Haltung Spuren hinterlässt
Viele verbringen täglich Stunden mit gesenktem Blick aufs Handy. Laut der Dermatologin Dr. Melanie Palm verschärft genau das die sichtbaren Linien. Gegenüber dem Wall Street Journal sagt sie: „Einige dieser ausgeprägten horizontalen Linien werden tatsächlich schlimmer, weil Menschen buchstäblich stundenlang auf ihr Handy schauen und nach unten blicken.“
Für die Beauty-Branche ist das ein neues Geschäftsfeld. Produkte speziell für den Hals werden gezielt vermarktet. Dabei gibt es auch einfache Lösungen: das Handy öfter auf Augenhöhe halten und die eigene Haltung bewusster wahrnehmen.

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